Hochsensible Kinder verstehen und liebevoll begleiten
Für Eltern, Grosseltern und andere Bezugspersonen
von hochsensiblen Kindern

Manche Kinder nehmen ihre Welt intensiver wahr.
Sie fühlen tief, reagieren stark und sind schneller überfordert.
Hochsensible Kinder brauchen Erwachsene,
die ihre feinen Signale erkennen
und ihnen Sicherheit, Ruhe und Verständnis schenken.
Hier findest du Orientierung, Erfahrung und alltagstaugliche Impulse
für den Umgang mit hochsensiblen Kindern –
mit Klarheit im Kopf und Wärme im Herzen.
Wie begleitest du ein hochsensibles Kind?
Hochsensible Kinder werden von verschiedenen Menschen begleitet.
Je nachdem, welche Rolle du im Leben eines Kindes einnimmst,
stellen sich unterschiedliche Fragen und Bedürfnisse.
Wähle den Weg, der im Moment zu dir passt:
Als Grossmutter oder Grossvater
Du spürst, dass dein Enkelkind feinfühlig ist,
stark auf Reize reagiert oder schnell überfordert wirkt.
Du möchtest für dein Enkelkind da sein,
ohne dich einzumischen –
und gleichzeitig die Eltern achtsam unterstützen.
Als Mutter oder Vater
Du begleitest dein hochsensibles Kind im Alltag
und erlebst Nähe, Tiefe – aber auch Erschöpfung und Unsicherheit.
Du suchst Verständnis, Orientierung
und Wege, wie mehr Ruhe und Sicherheit entstehen können.
Als andere Bezugsperson
Du begegnest hochsensiblen Kindern
in Schule, Betreuung oder im familiären Umfeld.
Du möchtest ihr Verhalten besser einordnen
und sie feinfühlig begleiten –
ohne zu überfordern oder zu bewerten.
Wenn Verhalten eine Botschaft ist
Hochsensible Kinder zeigen oft Verhaltensweisen,
die Erwachsene verunsichern oder herausfordern.
Was nach Trotz, Rückzug oder Überforderung aussieht,
ist meist ein Ausdruck davon,
dass zu viele Eindrücke gleichzeitig auf sie einwirken.
Hochsensible Kinder nehmen Stimmungen, Geräusche, Erwartungen
und innere Spannungen intensiver wahr.
Ihr Verhalten ist keine Absicht und kein „Fehlverhalten“,
sondern ein Versuch, mit ihrer Wahrnehmung umzugehen.
Wenn wir verstehen, was hinter dem Verhalten steckt,
können wir anders reagieren –
ruhiger, klarer und verbindender.

Vier Alltagssituationen – und was dahintersteckt
Wut
Manchmal explodieren Gefühle scheinbar aus dem Nichts.
Hochsensible Kinder sind oft innerlich schon lange angespannt,
bevor die Wut sichtbar wird.
Wenn wir diese Überforderung erkennen,
können wir Halt geben, statt zu schimpfen –
und das Kind findet schneller zurück in die Ruhe.
Essen
Ein verweigerter Teller wirkt schnell trotzig.
Doch häufig sind Geschmack, Geruch oder Konsistenz zu intensiv.
Hochsensible Kinder reagieren besonders empfindlich auf Sinneseindrücke.
Mit Verständnis entsteht Entspannung –
und gemeinsame Lösungen werden möglich.
Hausaufgaben
Nach einem langen Schultag ist die innere Batterie oft leer.
Tränen, Widerstand oder Rückzug sind Zeichen von Überreizung.
Wenn Druck wegfällt und Pausen Raum bekommen,
kann Lernen wieder leichter werden –
ohne Streit und Machtkämpfe.
Einschlafen
Wenn es ruhig werden soll, wird es im Inneren oft laut.
Gedanken, Geräusche und Ängste drängen sich auf.
Das sind typische Zeichen von Hochsensibilität.
Mit kleinen Ritualen entsteht Sicherheit –
und das Kind findet besser in den Schlaf.
Hinter all diesen Situationen steckt keine böse Absicht.
Es ist Hochsensibilität –
eine besondere Art, die Welt zu spüren.
Mit Verständnis und kleinen Veränderungen
kann im Alltag mehr Ruhe, Nähe und Vertrauen entstehen.
Aktuelles Angebot
Hochsensibilität bei Enkelkindern – Begleitung für Grossmütter
Viele Grossmütter spüren sehr fein,
wenn ihr Enkelkind intensiver fühlt, schneller überfordert ist
oder anders reagiert als andere Kinder.
Gleichzeitig entsteht oft die Frage:
Wie kann ich unterstützen, ohne mich einzumischen?
Wie kann ich für mein Enkelkind da sein und die Eltern stärken?
In diesem Kurs begleite ich Grossmütter dabei,
Hochsensibilität bei Enkelkindern besser zu verstehen
die Signale des Kindes einzuordnen
in herausfordernden Situationen gelassener zu bleiben
und mit kleinen Schritten mehr Ruhe und Nähe in den Alltag zu bringen
Der Kurs ist praxisnah, verständlich
und speziell auf die Rolle von Grossmüttern abgestimmt.
Über mich
Ich bin Antonia Müller.
Ich bin selbst hochsensibel,
Mutter von drei hochsensiblen Kindern
und Grossmutter hochsensibler Enkel.
Über viele Jahre habe ich als Lehrerin und Kinderpsychologin
mit hochsensiblen Kindern gearbeitet.
Dabei habe ich gelernt,
wie wichtig es ist, feine Signale wahrzunehmen
und Kinder in ihrer inneren Stärke zu begleiten.
Heute begleite ich Grossmütter, Eltern
und andere Bezugspersonen hochsensibler Kinder –
mit Fachwissen, Erfahrung und Herzenswärme.

Kreative Begleitung für hochsensible Kinder
Manche Kinder brauchen neben Worten
auch etwas zum Festhalten, Trösten oder Mutmachen.
In meinem Atelier Barbantos entstehen kleine Mutmachwesen
und Geschichten,
die hochsensible Kinder in schwierigen Momenten begleiten
und ihnen Sicherheit schenken.

Mutmachgeschichten für hochsensible Kinder
In meinem Buch „Papa, ich kann nicht schlafen“
erzähle ich Mutmachgeschichten für hochsensible Kinder.
Die Geschichten stärken Kinder darin,
sich selbst besser zu verstehen
und ihre Feinfühligkeit als Stärke zu erleben –
im Alltag, beim Einschlafen oder in herausfordernden Situationen.

Stimmen aus der Praxis
Menschen, die mit hochsensiblen Kindern leben oder arbeiten,
schildern oft ähnliche Erfahrungen.
Einige Rückmeldungen zu meiner Arbeit:
Nelly E., Primarlehrerin und schulische Heilpädagogin
„Ein Buch, das ich sofort auswählen würde. Verständlich, kindgerecht und sehr hilfreich.“
Monika K., Grossmutter und Lehrerin
„Es war eindrücklich, wie meine Enkel zuhörten. Deine Geschichten wirken – ruhig und tief.“
Mutter eines hochsensiblen Kindes
„Mein Kind war plötzlich ganz ruhig und hat aufmerksam zugehört. Ein Volltreffer.“
Newsletter für Begleitpersonen von hochsensiblen Kindern
Alltagstipps – Orientierung – kleine Impulse für mehr Ruhe.
Kontakt aufnehmen
Wenn du dein Enkelkind besser verstehen möchtest und dir mehr Ruhe im Alltag wünschst, begleite ich dich gern ein Stück.